Behandlung
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Behandlungsmöglichkeiten der gastroösophageale Refluxkrankheit

Manchen Patienten mit leichtem Sodbrennen hilft bereits eine Umstellung von Essgewohnheiten und Lebensstil, zum Beispiel durch Vermeiden von Alkohol oder Speisen, die Symptome auslösen, sowie durch die Einnahme kleinerer Mahlzeiten und das Verbleiben in aufrechter Position (nicht hinlegen) drei Stunden nach der Nahrungsaufnahme, durch Gewichtsabnahme oder durch Aufgeben des Rauchens.

Wenn sich die Symptome durch eine Änderung des Lebensstils nicht bessern, kann ein säurehemmendes Medikament (Säureblocker) verschrieben werden. Am häufigsten kommen so genannte Protonen­pumpen­hemmer (PPI) zum Einsatz. Diese Medikamente reduzieren die Säurebildung im Magen, behandeln jedoch nicht die Schwäche des Schließmuskels. Bei chronischem Sodbrennen muss oft lebenslang täglich ein Medikament eingenommen werden.

Viele Patienten leiden trotz Medikamenteneinnahme weiterhin unter Refluxsymptomen, wie Sodbrennen, Aufstoßen von Mageninhalt (Regurgitation), Schmerzen in der Brust, Halsschmerzen und chronischem Husten.

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Die Behandlung mit EndoStim

Wenn Sie bereits über eine langen Zeitraum PPI einnehmen und dennoch Reflux haben, sollten Sie eine EndoStim Behandlung in Betracht ziehen.

EndoStim ist eine minimalinvasive Behandlung, die die Funktion Ihrer Speiseröhre wiederherstellen kann.

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Weitere chirurgische Behandlungsmöglichkeiten für schwere Fälle der Refluxkrankheit

Die herkömmliche Refluxoperation wird als Fundoplikatio bezeichnet und kann ebenfalls laparoskopisch (minimalinvasiv) durchgeführt werden. Der obere Teil des Magens wird dabei dauerhaft um die Speiseröhre geschlungen und befestigt, sodass er eine Manschette um den unteren Ösophagussphinkter bildet. Dadurch soll die Klappe des unteren Ösophagussphinkters verstärkt und Reflux verhindert werden. Die meisten dieser Eingriffe beheben das Sodbrennen, aber langfristig kann die Operation zu Schwierigkeiten beim Schlucken, beim Erbrechen sowie zu Blähungen (sogenanntes Gas-Bloat-Syndrom) führen.